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Zitate

H. Androsch: "Dividende ist ein Signal, dass Investitionen bald Früchte tragen werden!"

Börsen-Kurier, 20.07.2017 

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H. Androsch zum von der Politik schlechtgemachten Finanzmarkt: "Man hat in den letzten zehn Jahren alles getan, um den Börseplatz Wien erfolgreich zu beschädigen."

Kronen Zeitung, 17.06.2017 

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H. Androsch zum notwendigen Sachverstand für eine echte Steuerreform: "Das ist Gehirnchirurgie, das kann man nicht Kesselflickern überlassen."

Kronen Zeitung Gesamtausgabe, 10.06.2017 

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H. Androsch über Forschungsprämie für Unternehmen: "Ein hervorragendes Instrument, um den Standort Österreich attraktiv für Unternehmen zu machen. Man müsse die Industrieforschung und die Grundlagenforschung gleichermaßen fördern.

Der Standard, 15.02.2017 

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H. Androsch: "Freihandelsverträge sind Fundament für Wohlstand und Sozialstaat." CETA und die SPÖ. Interview mit H. Androsch (s.S. 4/5)

ORF 2, Report, 14.02.2017 

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H. Androsch über den Plan A von Bundeskanzler Kern: "Wir benötigen Aufbruchsstimmung und Bereitschaft zu mehr Eigenverantwortung."

trend, 1-3/2017 

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H. Androsch über Politiker, die gackern, ohne Eier zu legen: Politiker müssen dazu übergehen, endlich Politik zu machen. Soll in den Worten des Forschungsratschef H. Androsch heißen: "Eier legen - und erst danach wieder gackern. Nicht umgekehrt."

Der Standard, 21.12.2016

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H. Androsch: "Österreich ist dort im Rückstand, wo es Nachteile mit sich bringt, einen Vorsprung zu haben."

Chefinfo, 12/2016 

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H. Androsch: "Um das Ziel, Österreich bis 2020 in die Gruppe der Innovation Leader zu führen, erreichen zu können, braucht es mehr Nachdruck und eine Konkretisierung der Maßnahmen. Ansonsten werden wir kläglich scheitern..."

Umwelt Journal, 6/2016

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H. Androsch schreibt gemeinsam mit dem früheren Rechnungshof-Präsident Moser gegen den Stillstand in Österreich an: "Wir sind ein permanentes Wallonien."

Tiroler Tageszeitung, 25.10.2016 

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H. Androsch ist für Freihandel: "Mit Kukuruz, Erdäpfeln und Kraut werden wir in der modernen Wirtschaftswelt nicht bestehen."

Wiener Zeitung, 24.09.2016

Vorarlberger Nachrichten, 24.09.2016 

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H. Androsch hat Falling Walls Lab Austria maßgeblich unterstützt: "Es braucht in Österreich Projekte wie das Falling Walls Lab, denn hier kann sich der Forschungsnachwuchs messen und bekommt die Bühne geboten, die junge Talente in Österreich brauchen."

Gewinn, 9/2016 

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Wie links ist Christian Kern? H. Androsch hält Maschinensteuer in der vorgeschlagenen Form für eine doppelte Besteuerung der Wertschöpfung und deshalb schädlich, glaubt aber an ein Missgeschick: "Ich vermute, dass dem Kanzler das passiert ist und deshalb glaubt, es nun hartnäckig weiterverfolgen zu müssen. Das ist aber keine gute Idee."

trend, 35/2016

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H. Androsch: "Abschottung führt ins Armenhaus."

Trend, 36/2016 

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H. Androsch: "Pessimismus ist für mich keine Haltung, sondern Zeitverschwendung. Zu Tode geraunzt ist auch gestorben."

Wiener Zeitung, 26.08.2016

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H. Androsch über die Notwendigkeit für flexible Arbeitszeiten: "Der Kellner im Schweizerhaus, der zehn Stunden durchhackelt, macht auch nicht eine halbe Stunde Pause und schaut zu, wie draußen das Geschäft vorbeirennt."

Kronen Zeitung, 02.07.2016 

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H. Androsch über die Tätigkeit der staatlichen Bankenholding FIMBAG (H. Androsch war Präsident des Aufsichtsrates): Die FIMBAG hat in ihrer Funktion als Treuhänderin des Bundes und im Rahmen ihrer Vollmachten maßgeblich zu einer Minimierung der Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf das österreichische Bankenwesen beigetragen."

Die Presse, 28.06.2016

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Brexit: Austritt aus der EU kostet Großbritannien Forschungsmilliarden. H. Androsch glaubt trotzdem nicht an Splendid Isolation: "Man darf nicht vergessen, dass England die besten Unis der Welt hat, in der Forschung global ausgerichtet ist und somit immer einen Bildungstourismus haben wird."

Wiener Zeitung, 25.06.2016 

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H. Androsch über Bürokratie in Österreich: "Was in der Schweiz zwei Beamte erledigen, dazu brauchen wir bei uns 15 bis 17 Beamte in einer Kommission."

Kronen Zeitung, 18.06.2016 

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H. Androsch über seine Erfahrungen mit der Bürokratie: "Bei einem Skilift mit 1,8 Mio. Euro Umsatz dauert die Betriebsprüfung ein Jahr! Zwei Wochen sollten reichen."

Kronen Zeitung, 11.06.2016 

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H. Androsch: "Maschinensteuer ist Fortschrittsbesteuerung." Arbeitslosigkeit, Deindustrialisierung und geringes Wirtschaftswachstum erfordern Gesamtkonzept samt richtiger Bildungsreform.

Der Standard, 06.06.2016

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H. Androsch über die sinnlose Vorschrift der Selbstbewertung von Aufsichtsräten: "Jetzt soll ich mich als Aufsichtsrat selber bewerten? Man produziert nur Makulatur."

Kronen Zeitung, 04.06.2016 

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H. Androsch über die schwachen Umfragewerte beider Regierungsparteien: "Es gibt eine Verhinderungsmächtigkeit und keine Gestaltungsmächtigkeit."

Warum er glaubt, dass die Regierung aus ihrem Tief finden könnte: "Die Hoffnung stirbt zuletzt."

Oberösterreichische Nachrichten, 12.05.2016 

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H. Androsch über die Regierungsparteien nach Wahl-Schlappe bei der Bundespräsidentenwahl am 24.04.2016: "Die Regierungsparteien werden sich einer massiven Wurzelbehandlung unterziehen müssen, wenn sie vermeiden wollen, dass ihnen die schwer Karies befallenen Zhne völlig ausfallen."

Heute - Aktuell in den Tag, 26.04.2016

H. Androsch fordert eine positive Haltung zu Zukunftstechnologien als Chance für Österreich: "Wir  brauchen keine don-quichotteske Maschinenstürmerei."

Kronen Zeitung, 16.04.2016 

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H. Androsch über Österreichs "Schoßhunderl" des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer im EU-Flohzirkus der 28, den Merkel zu bändigen hat: 

"Wenn also derzeit im ,EU-Flohzirkus der 28, den die Merkel zu bändigen hat' die beiden ,Selbstdarsteller Faymann und Kurz' Verwirrung stiften, so sei das ... nicht weiter ernst zu nehmen: ,Die führen sich auf wie die Schoßhunderl von Horst Seehofer, beißen das Frauchen - Merkel - kurz ins Haxerl, aber das war's dann."

Der Spiegel, 26.03.2016

Kleine Zeitung, 30.03.2016 

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Welchen Rat H. Androsch Sebastian Kurz gab, bevor er Außenminister wurde.

"Androsch erinnert sich, wie 2013 der ehrgeizige, damals 27-jährige Sebatian Kurz zu ihm ins Büro kam, um sich Rat zu holen - da war er noch nicht Außenminister. Erst einmal fertig studieren, riet Androsch, denn: ,Für die Politik leben? Ja. Aber von der Politik leben? Nein.".... H. Androsch geht davon aus, "dass der junge Außenminister auch noch Kanzler werden wolle."

Der Spiegel, 26.03.2016

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H. Androsch über die Hypo-Landesbanken: "Hypos waren und sind die Spielwiesen der Landesfürsten und nicht mehr zeitgemäß. Für die Länder stellen sie ein Risiko dar."

trend, 11/2016 

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AWS First Business Lab für Schulabsolventen. H. Androsch über junge Unternehmensgründer: "Was Österreich braucht, sind junge Menschen, die nach vorne blicken."

New Business A, 02/2016

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H. Androsch über die Rolle des Rats für Forschung und Technologieentwicklung als Hofnarr: "Der Rat bleibt ein Hofnarr und gibt Empfehlungen. Ob die Regierung sich daran hält, ist eine politische Entscheidung: Wir können ihr nicht mit Mund-zu-Mund-Beatmung Mut einflößen."

Der Standard, 17.02.2016

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H. Androsch über das Problem, in Österreich Bank-Kredite zu erhalten: "Es ist einfacher, für ein Investment von AT&S in China 500 Millionen Euro aufzustellen als für ein Gesundheitshotel in Österreich 30 Millionen."

Kronen  Zeitung, 22.12.2015 

H. Androsch über die anschwellenden Sehnsüchte nach Leadership in der österreichischen Politik: "Wir sehen derzeit ein fundamentales Versagen, nicht nur der Bundesregierung, sondern auch der Bundesländer."

Profil, 21.12.2015 

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H. Androsch zum Flüchtlingsthema: "Der Flüchtlingsstrom, als Folge des Infernos in Syrien, ist das Ergebnis einer gescheiterten Nahostpolitik. Er stellt für Europa ein großes Logistik- und Integrationsproblem dar, worauf man wenig vorbereitet war. Neben Advent und Herberge ist dabei längerfristig auch eine große Chance einer alternden Gesellschaft verbunden."

Extradienst, 11-12/2015

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Wie sich für H. Adrosch die letzten 30 Jahr entwickelt haben und was in den nächsten 30 Jahren alles kommen wird: "Ein Meilenstein war, den Strukturwandel zu bewältigen, der wegen wesentlich höherer Energiepreise und der neuen elektronischen Technologien notwendig geworden war. Österreichs Wirtschaft hat diesen Wandel nicht zuletzt wegen der Hartwährungspolitik gut bewältigt. In den nächsten 30 Jahren wird erforderlich sein, bei allen Ungewissheiten der Zukunft für deren erfolgreiche Gestaltung die sich durch die digitale Revolution ergebenden Möglichkeiten bestmöglich nutzen und die aufgrund unserer zunehmend alternden Gesellschaft notwendige Zuwanderung nicht als Bedrohung zu sehen, sondern die damit verbundenen Chacen zu ergreifen." 

a3 Eco Das Unternehmermagazin, 12/2015

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"Es ist Aufgabe der Politik, die Zukunft erfolgreich zu gestalten", meint H. Androsch, ehemals selbst Vizekanzler und Schatzmeister der Republik.

Wirtschaftsnachrichten Donauraum, 11/2015 

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Ein Jahr Bad Bank. H. Androsch: "Die Heta ist ein Versuch, einen Weg aus dem Schlamassel zu finden. Schelling muss man zugutehalten, dass er das auf den Weg gebracht hat. Für die Abwicklung sollte man sich viel Zeit nehmen, denn je schneller man das übers Knie bricht, umso teurer wird es."

Wirtschaftsblatt, 30.10.2015

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H. Androsch fordert ein modernes Schulsystem, weil "Bildung essenziell ist für ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben. Sie schafft Wohlstand und ermöglicht Wohlfahrt und Sicherheit."

Der Standard, 24.10.2015

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H. Androsch über die Montanuniversität Leoben, die 2015 den 175. Jahrestag ihrer Gründung feierte: "Die Montanuniversität Leoben ist eine höchst erfolgreiche Boutique-Universität, die in ihren Fachbereichen zu den Besten der Welt gehört. Dies ist ein stolzer Erfolg."

Wirtschaftsnachrichten, 10/2015 

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Prognose von H. Androsch zur Wien Wahl am 11.10.2015: "Wenn's gut geht, schlecht. Wenn's schlecht geht, sehr schlecht."

Salzburger Nachrichten, 10.10.2015

Wiener Zeitung, 10.10.2015 

H. Androsch: "Es ist überfällig, dass eine zeitgemäße Bildungsreform im Sinne des überparteilichen Volksbegehrens durch Überwindung der endlosen Blockaden im Interesse unserer Jugend endlich verwirklicht wird."

08.10.2015, https://stimmefuerbildung.wordpress.com

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H. Androsch: "Man kann die Vergangenheit nicht bewältigen - aber die Zukunft muss man!"

Kronen Zeitung, 20.09.2015 

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H. Androsch: "Ungleichheit hat viele Gesichter. Der wichtigste, größte und nachhaltigste Grund für Ungleichheit liegt in der Bildung und in der daraus resultierenden Chancenungleichheit."

iv - Positionen, 9/2015 

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H. Androsch: "Ungleichheit hat viele Gesichter. Der wichtigste, größte und nachhaltigste Grund für Ungleichheit liegt in der Bildung und in der daraus resultierenden Chancenungleichheit."

iv - Positionen, 9/2015 

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H. Androsch: "Österreich leidet immer noch unter einer starken Wissenschafts- und Technologieaversion. Schaffen wir hier keine Veränderungen in den Köpfen, droht eine Deindustrialisierung anstatt der angestrebten Reindustrialisierung." 

Factory, 9/2015 

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Kritik übte H. Androsch bei der Präsentation seines neuen Buches an der "jüngsten Selbstinszenierung Österreichs als Menschlichkeitsweltmeister": "Wenn wir bestenfalls ein paar tausend Flüchtlinge an die Deutschen durchreichen, ist das noch lange kein Grund, im Vatikan heiliggesprochen zu werden. Aber es ist wenigstens irgendwas."

Kleine Zeitung, 11.09.2015 

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H. Androsch auf die Frage, ob es denn unanständig sei, die Partei zu wechseln: "Man muss unterscheiden zwischen einem Wechsel der Partei und einem Wechsel der Fraktion. Für einen Parteiwechsel kann es sachliche Gründe geben. Die Fraktion zu wechseln, ist aber eine Verfälschung des Wählerwillens."

Kleine Zeitung, 06.09.2015  

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H. Androsch auf die Frage des "Standard", wie fest Bundeskanzler Werner Faymann noch im Sattel sitze: "Man kann im Sattel sitzen, und unterm Sattel ist kein Pferd."

Profil, 24.08.2015

Wiener Zeitung, 24.08.2015 

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H. Androsch über die unterfinanzierten Universitäten in Österreich: "Für unsere Unversitäten gilt das nullte Gesetz der Thermodynamik: Von nichts kommt nichts."

Format, 20.08.2015

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H. Androsch: "Von den reichen Leuten kann man sparen lernen, von den armen Leuen kochen."

Chemiereport.at, 5/2015 

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H. Androsch: "Bildung ist eine der wenigen Chancen, die gegen Stagnation und Zukunftslosigkeit immunisieren."

CASH - Das Handelsmagazin, 06/2015 

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H. Androsch über die Neuaufnahme von Beamten für Steuerprüfungen: "Bei den Finanzbeamten ist es wie bei den Parksheriffs. Sie sollen sich selber finanzieren."

Kronen Zeitung, 27.06.2015 

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H. Androsch über die Sorge der jüngeren Generationen über ihre Pensionen: "Zeigen Sie mir einen unter 40, der glaubt, dass die Pensionen sicher sind."

Kronen Zeitung, 20.06.215 

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H. Androsch über die Verkaufspläne der US-Eigentümer, er selbst hält weniger als 1%: "Mein Anteil an der Bawag ist so minimal, dass ich alle Informationen nur aus der Zeitung bekomme."

Kronen Zeitung, 13.06.2015 

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H. Androsch über die Fehler in der österreichischen Wirtschaftspolitik: "Wenn man die Entwicklung in Österreich ansieht, hat man drei Möglichkeiten: In Depression zu verfallen, in Zorn oder Zynismus. Ich hab mich für Letzteres entschieden."

Kronen Zeitung, 06.06.2015 

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Alpbacher Technologiegespräche. H. Androsch: "Die Technologiegespräche in Alpbach stellen eine Agora wie einst im antiken Griechenland dar." 

Österreich, 31.05.2015 

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H. Androsch über die Folgen des Reformstaus in Österreich: "Unser Land ist von der Überhol- auf die Kriechspur geraten und droht nun auf dem Pannenstreifen zu landen." (s.S. 3/8)

Profil, 22.05.2015 

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H. Androsch nimmt beim Hypo-Debakel auch den Bund in die Pflicht und verweist auf die Mitveranwortung der ÖVP: "Der seinerzeitige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hat Haider Kärnten und die Hypo als Spielzeug überlasen, damit er ihn in der schwarz-blauen Koalition halten konnte." 

Kronen Zeitung Kärnten, 09.05.2015

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H. Androsch: "Derzeit hält sich die Landeshauptleutekonferenz eine Bundesregierung. Wenn sie nicht pariert, gibt's kein Geld." 

Kleine Zeitung, 26.04.2015 

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H. Androsch zu den Plänen der Regierung, die Grunderwerbssteuer dramatisch zu erhöhen: "So etwas fällt nicht einmal dem Teufel im Zorn ein".

Kronen Zeitung, 18.04.2015 

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H. Androsch über die Hypo Alpe Adria vor der Errichtung der Hypo Abbaubank "Heta": "Mit der Hypo ist seit 2009 eine Zombie-Bank am Leben erhalten worden." 

Die Presse am Sonntag, 29.03.2015

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H. Androsch zur Erhöhung der Forschungsprämie: "Das ist nur ein Stein in der Perlenkette, die der Staat in Sachen Forschung, Wissenschaft und Innovation knüpfen will. Man darf auf die anderen Steine nicht vergessen, sonst schmückt die Kette nicht wirklich."

Der Standard, 25.03.2015

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H. Androsch über Steuerreform als Medizin: "Es ist wie das Verabreichen schwerer Medikamente."

Wiener Zeitung, 18.03.2015 

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H. Androsch zur Steuerreform: " Mehr netto vom Brutto war überfällig. Was jahrelang durch die kalte Progression weggenommen wurde, gibt es jetzt zurück. Die Gegenfinanzierung basiert aber auf dem Prinzip Hoffnung." 

Österreich, 14.03.2015

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H. Androsch zur Steuerreform: "Soll ich weinen oder lachen. Da das Lachen für die Befindlichkeit besser ist, hab' ich mich für Letzteres entschieden."
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H. Androsch über die Reform der Staatsholding ÖIAG zur ÖBIB: "Diese Selbsternennungs-Jagdgesellschaft hat auf Teufel komm raus Firmen verscherbelt. Die ÖBIB ist daher ein richtiger Schritt."

Kurier, 13.02.2015 

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H. Androsch über ein besonderes Macht-Spezifikum der verstaatlichten Industrie in den 1970er Jahren: "Der Ruhaltinger war Generaldirektor, der Apfalter Außenhandelsminister und der Kreisky Zentralbetriebsratsobmann - das hat uns 100 Mrd. Schilling gekostet."

Die Presse, 13.02.2015 

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SPÖ. Debatte über die Qualifikation von Managern als Bundeskanzler. H. Androsch: "Ein Manager ist nicht automatisch ein guter Politiker. Aber genauso wenig  ist jemand automatisch ein guter Politiker." 

Kurier, 23.12.2014

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H. Androsch über den österreichischen Hypothekenbanken-Sektor: "Das sind Spielwiesen der Landesfürsten. Die sind nicht mehr zeitgemäß."

Format, 18.12.2014 

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11 persönliche Fragen an H. Androsch. Interview

Oberösterreichische Nachrichten, 29.11.2014

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H. Androsch erklärt mit einem Vergleich aus dem Fußball das erhöhte Anforderungsprofil auch bei Bildung: "Auch ein Fußballer muss heute nicht nur schneller laufen - 1954 rannte ein Spieler bei einem WM-Spiel rund vier Kilometer, heute bis zu 14 Kilometer, also rund 3,5 Mal mehr als vor 60 Jahren -, sondern auch schneller denken und rascher reagieren."

ÖBV-aktiv, 79/2014

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H. Androsch über Internet und Twitter: "Sicher sind Twitter und Internet wichtig für Menschen, die was verändern wollen. Aber ansonsten verhält es sich wie mit dem berühmten Messer: Man kann es als Mordwerkzeug verwenden, aber damit auch Brot schneiden."

Extradienst, 10/2014 

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H. Androsch ruft dazu auf, bei Spitzenforschung und Industrie 4.0 mitzuhalten: "Da kann man nur vorn dabei sein - oder gar nicht, dann sind wir weg."

Tiroler Tageszeitung, 18.10.2014 

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H. Androsch kritisiert die Sanktionen der USA und der EU gegen Russland: "Wir brauchen das russische Gas, die Russen unser Geld."

Tiroler Tageszeitung, 08.10.2014 

H. Androsch zum Ergebnis der Regierungsklausur am 27.09.2014 zum Thema Bildung: "Mit diesen Trippelschritten werden wir nicht weiterkommen. Diese sechs Punkte sind nur Pünktchen, eine Reform muss den ganzen Bogen umfassen."

Kronen Zeitung, 01.10.2014

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H. Androsch wird von WKO-Präsident Leitl als  unverdächtiger Zeuge gegen die Millionärssteuer zitiert: " Er sagt, diese Steuer wird es nicht bringen. Sie ist standortschädigend und der bürokratische Aufwand zu hoch."

Kirchenzeitung der Diözese Linz, 35/2014 

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H. Androsch auf die Frage, ob er sich manchmal über die heutige Politik ärgere: "Man muss sich fragen, ob die Politiker den Anforderungen entsprechen. Ein Schäuble macht das aus dem Rollstuhl, ein unglaublicher Kraft- und Willensakt. Aber wenn jemand null Kenntnisse hat? Das wäre so, als ob mich jemand fragte, ob ich, weil ich gerne in die Oper gehe, dirigieren möchte. Das wäre eine Katastrophe."

Travel Express, 443/2014

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H. Androsch in "Mein Floridsdorf": "Der Doppler heißt auch Zwiemandl, weil a Zwiemandl is a Doppler, der ist grad für zwa Mauna."

Kronen Zeitung, 03.08.2014 

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H. Androsch: "Ich halte nichts von dieser Mischung aus Neidsteuer und Robin-Hood-Populismus."

die Arbeit, 03/2014 

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Stimmen gegen den Antisemitismus. H. Androsch: "Andersfeindlichkeit wie Standesdünkel, Ausländerfeindlichkeit und im speziellen Fall der Antisemitismus widersprechen allen religiösen Prinzipien und humanistischen Grundsätzen und sind daher strikt abzulehnen."

Österreich, 27.07.2014

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H. Androsch über die Reichensteuer: "Mit der Reichensteuer ist es wie mit einem Cappuccino: Da braucht man Kaffee, Milchschaum und Zimt. Bei uns aber redet man nur vom Zimt, nicht vom Kaffee!"

Kronen Zeitung, 28.06.2014 

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Der Nachsatz der 1. Budgetrede (1970) von  H. Androsch als Finanzminister ist auch 44 Jahre später aktuell: "Mit Ausnahme des Unterrichtsministeriums müssen alle den Gürtel enger schnallen."

Profil, 23.06.2014

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Wien-Besuch von Putin (24.06.2014). H. Androsch kritisiert westliche Politiker für die "vergebene Chance, Russland stärker an die EU anzubinden" und stellt sich gegen die Expansion der NATO bis an Russlands Grenzen: "Die Amerikaner haben sich auf Kuba auch keine sowjetischen Raketen vor die Nase setzen lassen." Aber all dies sei "keine Rechtfertigung für die Selbstgefälligkeit Putins", der in Wien keinen Grund habe, "auf dem hohen Ross daherzukommen." 

Profil, 23.06.2014 

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H. Androsch über die Starre in der Politik: "Die Politik verharrt in einer Starre, in der sich niemand traut, etwas zu verändern. Die Politik der kleinen Schritte erinnert mich an eine Geisha. Unsere Politik ist also eine Geisha - Politik - ob sie auch so grazil ist, sei dahingestellt."

Wiener Zeitung, 20.06.2014

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AIT Bilanzpressekonferenz am 10.06.2014: Zum sechsten Mal in Folge legte AIT eine positive Jahresbilanz vor. H. Androsch, AIT Aufsichtsratspräsident, kritisierte, dass die Regierung Milliarden unnötig ausgebe, den Forschungsfinanzierungspfad, 3,76% des BIP, aber nicht einhalte. Weil nur AIT und die Österreichische Akademie der Wissenschaften ein gesichertes Budget für die nächsten Jahre haben, meine H. Androsch: "Zwei Schwalben machen noch keinen Forschungssommer".

Der Standard, 11.06.2014 

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EU-Wahl. H. Androsch: "Europa ist wichtiger. Man darf es nicht den Populisten überlassen."

Österreich Steiermark, 25.05.2014

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H. Androsch über den Reformstau in Österreich: "Bei den österreichischen Politikern herrscht eine Kombination aus Realitätsabstinenz und Reformzölibatismus vor."

Raiffeisenzeitung, 20/2014

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H. Androsch: "Bundesländer sind Geldvernichtungsmaschinen."

Die Presse, 25.04.2014 

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Wachsende Kritik aus der Wirtschaft an die Regierung. H. Androsch: "Es überrascht nicht, dass wir an Standortwettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben und weiterhin an Boden verlieren. Diese Spirale nach unten ist die Folge von Reformstau, Vernachlässigung der Zukunftsaufgaben, Schieflage der öffentlichen Finanzen sowie Kreditengpässen. So verspielen wir unser Zukunftspotenzial. Was wir brauchen, ist wettbewerbsfördernde und wachstumssteigernde Reformpolitik." 

Format, 18.04.2014

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H. Androsch warnt: "Wenn man nicht genug für Bildung, Unis, Wissenschaft, Forschung und Innovation tut, ist das nicht nur grob fahrlässig, sondern auch zukunftsvergessen unverantwortlich."

Kleine Zeitung, 02.04.2014

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H. Androsch über die Bedeutung von  drei "I": "Unsere Zukunft hängt von den drei "I" ab - Industrie, Infrastruktur, Innovation. Und dafür brauchen wir Forschung."

Österreich, 30.03.2014

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H. Androsch und die Weckung der Leselust: "Man muss früh damit anfangen, den Jungen Lust aufs Lesen zu machen. Ist ein Baum erst mal verbogen, wächst er nicht mehr gerade."

Oberösterreichische Nachrichten, 20.03.2014

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H. Androsch, Initiator des Bildungsvolksbegehrens über die nach Bekanntwerden des Datenlecks abgesagten PISA-Tests: "Das ist, wie wenn man beim Fiebermessen bemerkt, dass die Temperatur zu hoch ist, und das Thermometer wegwirft." 

Oberösterreichische Nachrichten, 20.03.2014 

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Die richtigen Worte zum Hypo-Alpe-Adria-Desaster findet einmal mehr unser frühere Finanzminister H. Androsch: "Der allergrößte, wenn auch nicht quantifizierbare Verlust, der mit der Hypo Alpe Adria einhergeht, ist der in der Bevölkerung eingetretene Vertrauensverlust." 

News, 13.03.2014

Die Presse, 13.03.2014 

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H. Androsch über seinen Führungsstil im Finanzministerium: "Das politische Coleur eines Beamten war mir völlig wurscht. Wenn er sachkundig und loyal war, konnte er auch Kommunist sein."

Format, 07.03.2014

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H. Androsch zum Reformbedarf in Österreich: "Trippelschritte reichen jetzt nicht mehr. Ein nationaler Schulterschluss für Reformen muss her."

Format, 21.02.2014

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H. Androsch auf die Frage, ob er bei der Hypo-Rettung mitmachen würde: "Nein, danke, dafür müsste ich 20 Jahre jünger sein, dann vielleicht."

Österreich, 17.02.2014

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H. Androsch auf die Frage, warum es in Österreich nur wenige gemeinnützige Stiftungen gibt: "Die Reichen haben ein kaltes Herz und eine verschlossene Hand - und die Steuerpolitik gibt ihnen allen Grund dazu."

www.derstandard.at, 28.01.2014

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H. Androsch zu Verhandlungen zwischen Lehrergewerkschaft und Regierung: "Wie Mehltau lastet die Standesvertretung auf der Lehrerschaft."

Format, 19.12.2013 

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Forschungsrat fordert klare Organisation für Med-Unis.

H. Androsch: "Wenn es einen Preis für eine besonders schlechte Lösung gäbe, würde dieser der Organisationsstruktur zwischen Medizin-Unis und den Krankenanstaltenträgern gebühren."

Die Presse, 04.12.2013

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Finanzminister verzweifelt gesucht. H. Androsch: "Um die Aufgabe wird sich derzeit niemand reißen. Es ist höchste Zeit, dass einer kommt und sich wirklich darum kümmert, im Bund ebenso wie in den Ländern und Gemeinden."

Format, 29.11.2013

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Was macht Österreich aus?

Statement von H. Androsch: "Das Österreich der Zweiten Republik ist eine Erfolgsstory an Wohlstand und Wohlfahrt in Frieden, Freiheit und Stabilität. Um dies auch in Zukunft zu erhalten, bedarf es der Anstrengung, der Modernisierung und der Reformen in wichtigen Bereichen, um Standortqualität und Wettbewerbsfähigkeit, um Beschäftigung, Wohlstand und Wohlfahrt zu erhalten. Dazu gehören insbesondere Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie nachhaltig solide öffentliche Finanzen."

Die Presse am Sonntag, 26.10.2013

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Assad will Österreich als Syrien-Vermittler. H. Androsch: "Das wäre eine ehrenvolle Aufgabe."

Österreich, 07.10.2013

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Wie setzt man Reformen um, ohne abgewählt zu werden? H. Androsch: "Man kann den Menschen alles erklären. Aber sie lassen sich nicht mit Inseraten und TV-Shows abspeisen."

Format, 04.10.2013

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H. Androsch auf die Frage, mit welchen Mitteln zu erreichen ist, dass die Österreicher das Ende der Ära der Bequemlichkeit einsehen und eine entsprechende Politik unterstützen: "Die Überzeugungskraft ist die wichtigste Kraft in der demokratischen Politik."

ORF, Ö1, Mittagsjournal, 09.09.2013 (Quelle: ORF)

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Warum Gerechtigkeit zwischen Generationen bei uns kaum Thema ist. 

H. Androsch warnt: "Wir geben viel zu viel Geld für Unfug aus und müssen uns von den Jungen zu recht den Vorwurf gefallen lassen: Ihr habt's die Party gehabt, wir müssen alles zahlen."

Wiener Zeitung, 05.09.2013 

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H. Androsch: Mit der österreichischen Forschung ist es wie mit einem Wasserglas: Es ist halb voll und halb leer."

Die Presse, 23.08.2013

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H. Androsch über Zukunftsvergessenheit: "Wir geben das Geld derart falsch aus, als gebe es kein Morgen mehr."

Format, 09.08.2013

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Wirtschaftswachstum. H. Androsch: Diese völlig überzogene Austeritätspolitik verstärkt die aktuelle Schwäche des Wachstums nochmals massiv." 

Wirtschaftsblatt, 19.07.2013

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H. Androsch prägt neue Wortkreation: "Zukunftsvergessenheit".

Kleine Zeitung, 30.06.2013

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H. Androsch: "Die Forschung nicht einmal mit einem Euro vorzusehen, ist sträfliche Zukunftsvergessenheit."

Der Standard, 28.06.2013

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H. Androsch zum Rücktritt von Johannes Ditz als Hypo-Alpe-Adria-Aufsichtsratschef: "Ich versteh immer weniger und lebe immer besser damit."

Kronen Zeitung Gesamtausgabe, 15.06.2013 

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H. Androsch über die Staatshilfen nach dem Hochwasser 2013: "Finanz- und fiskalpolitisch sollten die Hilfen keine größeren Kopfzerbrechen auslösen."

Tiroler Tageszeitung, 06.06.2013

Kärntner Tageszeitung, 06.06.2013

 

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H. Androsch zum Streit um verlustreiche Swapgeschäfte der Stadt Linz mit ihrer Hausbank Bawag: "Da kann es keinen Sieger geben - eine Lose-lose-lose-Situation."

Vorarlberger Nachrichten, 06.06.2013

Neue Vorarlberger Tageszeitung, 06.06.2013

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H. Androsch über Managergehälter: "Auch wenn manches obszön ist: Der Eigentümer muss begründen, ob seine Leute ihr Geld auch wert sind."

Wirtschaftsblatt, 22.05.2013

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H. Androsch: "Es gibt in Österreich einige wenige Verhinderer, die notwendige Reformen blockieren."

Report Plus, 04/2013

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H. Androsch: "Wie ein Mehltau lastet die Standesvertretung auf der Lehrergewerkschaft."

medianet, 23.04.2013

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H. Androsch über den blühenden Nachhilfesektor in Österreich: "Das Nachhilfesystem ist eine innerösterreichische Steueroase."

Kleine Zeitung Steiermark, 18.04.2013

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H. Androsch: "Der Verhinderungswille einiger stoppt in Österreich den Gestaltungswillen vieler."

Der Standard, 10.04.2013

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"Wenn man nicht polarisiert, wird man irgendwie Aspik." H. Androsch im Rahmen eines Interviews aus Anlass seines 75. Geburtstages zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen und  über die Herbsttage des Lebens.

Oberösterreichische Nachrichten, 06.04.2013

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H. Androsch über das Bildungsvolksbegehren: "Mit dem Bildungsvolksbegehren haben wir wenigstens erreicht, dsas dieses Thema mittlerweile in aller Munde ist." 

Leoben Stadtmagazin, 4/2013

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H. Androsch zur Zypern-Krise: "Da wurde viel an Vertrauen verspielt." Statement (s.3/4).

Österreich, 21.03.2013

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H. Androsch über RLB OÖ und Oberbank: "Vom Risikoprofil her sind beide gesund." (S. 4/6)

Trend, 3/2013

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H. Androsch über Saldo.

 

Was bedeutet jetzt eigentlich Saldo?

H. Androsch: " Ein Maronibrater hat zuerst Ausgaben und dann Einnahmen - und was ihm übrig bleibt, ist der Saldo."

 

Wie schaut der Saldo persönlich bei Ihnen aus:

H. Androsch: "Ich kann davon leben."

ORF 2, Seitenblicke, 23.01.2013(Quelle: ORF)

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H. Androsch über Ausgang der Volksbefragung zum Thema Bundesheer: "Ich habe ein solches Ergebnis befürchtet. In der Kürze der Zeit war es nicht möglich, die emotionalen Nebelgranaten abzuwenden. Gut ist, dass das Thema jetzt im politischen Diskurs ist - bei der Nationalsratswahl sehen wir uns wieder! Die Zwentendorf-Abstimmung hat die SPÖ auch knapp verloren- und die Wahl danach deutlich gewonnen."

Österreich, 21.01.2013

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Austria Innovativ, 6/2012
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H. Androsch über seine Erinnerung an das Bundesheer: "Alles grüßen, was sich bewegt. Alles putzen, was sich nicht bewegt."

Kronen Zeitung, 10.11.2012

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H. Androsch über US Präsidentenwahl 2012: "Ich würde Obama wählen."

Österreich, 06.11.2012

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H. Androsch auf die Frage, ob die SPÖ die "Reichensteuer" durchsetzen wird: "Verteilt kann nur werden, was zuvor erwirtschaftet wurde."

Vorarlberger Wirtschaft, 7/2012

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Die Boom-Zone Indien lockt jetzt Österreichs führende Unternehmen.

H. Androsch, dessen Konzern AT&S in Indien ein großes Werk betreibt: "Man kann nur dort tanzen, wo die Musik spielt." 

Kronen Zeitung, 06.10.2012

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Indien plant riesigen Ausbau seines Verkehrssektors und vereinbart Kooperationen mit Österreich. Technologiesymposion in Delhi und Mumbai. H. Androsch betont vor allem die indirekten Effekte der Kontakte: "Wir müssen über den Tellerrand hinaussehen, wie sich die Welt entwickelt. Nur dann können wir erfolgreich in anderen Märkten mit unseren Produkten landen."

Kleine Zeitug Steiermark, 03.10.2012

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H. Androsch über die politische Gewichtigkeit von Stammtischen: "Die Stammtischler muss man erobern, und nicht die Rotarier, BSAler, CVler, Freimaurer."

Die Presse, 30.09.2012 

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Statement von H. Androsch zur Bedeutung von "Solidarität":

"Solidarität ist Ausdruck von Verbundenheit und Anteilnahme, aber auch von Verantwortung für Teilhabe und Mithilfe. Verteilt kann aber nur werden, was vorher erwirtschaftet worden ist und wer nicht sät, kann auch nicht ernten."

We are Austrian - Das Mitarbeitermagazin von Austrian Airlines, 03/2012

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H. Androsch: "Die Technologiegespräche in Alpbach haben ein Alleinstellungsmerkmal."

Die Presse, 22.08.2012

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H. Androsch: "Für das 21. Jahrhundert wird China sein, was die USA für das 20. Jahrhundert warten."

Succeed, 4/2012

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H. Androsch zur Diskussion über Reichensteuer und Zwangsanleihe: "Das sind nur populistische Scheingerechtigkeitsübungen, die nichts bringen. Ein Schnittlauch macht noch keine Nudelsuppe. Was wir brauchen, ist ein Gesamtkonzept und nicht nur kosmetische Maßnahmen." 

News, 09.08.2012

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40 Jahre Sigmund Freud Museum in Wien

Inge Scholz-Strasser (Hg.). 40 Jahre Sigmund Freud Museum. Eine Festschrift.

Sigmund Freud Privatstiftung. Eigenverlag. Wien. 2012

Zitat H. Androsch (0,2 MB)

Kampagne Männer gegen Gewalt!

H. Androsch: "Es heißt die Schweigemauer zu durchbrechen. Das wird nur möglich, wenn Therapie statt Strafe gilt."

Woman, 20.07.2012

 

H. Androsch über die beiden Welten Politik und Wirtschaft: "Die Politik ist brutaler als die Wirtschaft."

Profil, 16.07.2012

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H. Androsch: "Konsolidierung ist nötig, aber wenn man zu jäh bremst, fliegt man aus der Kurve."

Kronen Zeitung, 16.06.2012

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In der Wirtschaft haben die dilettantischen Milliardenjongleure die größte Krise seit den Dreißigerjahren zustande gebracht und damit Hannes Androsch bestätigt, der meinte: "Solche Geschäfte macht man nicht einmal, wenn man etwas davon versteht und schon gar nicht, wenn man nichts davon versteht."

Zitat aus: "Dilettanten allerorten." Kommentar von Barbara Coudenhove-Kalergi.

Der Standard, 14.06.2012
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H. Androsch über unausgebildete Jugendliche: "Im besten Fall sind sie künftig Sozialhilfeempfänger, sonst kommen sie in die teuerste Privatschule - hinter Gitter."

Kronen Zeitung, 09.06.2012

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Festakt zur Heimkehr der keltischen Schnabelkanne nach Hallein.

Für H. Androsch ist die noble Grabbeigabe auch ein Zeichen für die regen Handelsbeziehungen der Kelten: "Diese stellten gewissermaßen die ersten Spuren einer europäischen Gemeinschaft dar".

Der Standard, 26.04.2012

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H. Androsch zur Forschungsachse Österreich-China:"Wir konnten in China den Leistungsbeweis antreten, dass wir in jenen Forschungsbereichen, deren Ergebnisse für die VR China von besonderer Relevanz für die Lösung bestehender Probleme sind, über exzellente Kompetenz verfügen. Diese Expertise gilt es jetzt konsequent auszubauen und zur Umsetzung zu bringen."

AIT Tomorrow Today, 02/2012

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H. Androsch zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft:

"Die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung ist im Bewusstsein der Gesellschaft viel zu wenig ausgeprägt, was im besonderen für die MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gilt. Der immer wichtiger werdende Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft darf daher keinesfalls einer nur quotenorientierten Berichterstattung überlassen werden. WissenschaftsjournalistInnen, die neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse ebenso seriös wie allgemein verständlich zu erklären verstehen, leisten wertvolle Orientierungshilfe in einer immer komplexer werdenden Welt. 

Austria Innovativ, 01/2012 (S.3 von 5)

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H. Androsch über das antiquierte Schulsystem in Österreich: "Unsere Kinder sind nicht dümmer als die Kinder in anderen Ländern, sondern Opfer eines antiquierten Schulsystems."

New Business, 01/2012

AUA. H. Androsch über das Gerücht, er würde bei der AUA einsteigen: "Da könnte ich gleich eine Stiftung für wohltätige Zwecke gründen."

Format, 17.02.2012

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H. Androsch zur AUA-Sanierung: "Was bei der Swiss möglich war, sollte auch bei der AUA machbar sein!"

Wirtschaftsblatt, 09.02.2012

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H. Androsch: "Die Bayern zahlen umgerechnet um 15 Milliarden Euro weniger an Steuern, die Schweizer 20 Milliarden. Keiner wird sagen, dass deren Infrastruktur, Gesundheitswesen oder Wohlfahrt schlechter ist."

Kleine Zeitung, 04.02.2012

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H. Androsch about the investments of the Austrian company AT&S in China: "Without our Chinese profits, assignments, and customers, we would have had to close down our factories in Austria."

The Vienna Review, February 2012

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H. Androsch: Wir müssen beim Know-how führend sein, weil wir nicht zu Billigpreisen am Weltmarkt schleudern können. Bei der Förderung für Forschung und Innovation muss Österreich unbedingt mehr tun."

Österreich, 29.01.2012

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H. Androsch über den Philharmonikerball: " Das ist der feinste Ball, er hat sich auch nicht zu einem Medienspektakel entwickelt."

Wiener Zeitung, 21.01.2012

H. Androsch: "Beim Bundesheer verwalten 24.000 Verwaltungsbeamte 11.000 Soldaten, von denen 3.000 militärisch einsetzbar sind."

Kronen Zeitung, 07.01.2012

H. Androsch: "Wir haben eines der teuersten, aber auch schlechtesten Bildungssysteme."

Woche Stmk, 51/2011

H. Androsch zur Budgetrede von BM Fekter: "Wir leben mit diesem Budget weiter auf Kosten der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder."

Kleine Zeitung, 20.10.2011

Was macht die TU Graz so besonders? H. Androsch: Der erfolgreiche Weg der TU Graz ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsstärke unseres Landes.

Kleine Zeitung Steiermark, 30.09.2011

H. Androsch: "Die größte Armut ist Bildungsarmut."

www.derstandard.at, 22.09.2011

Vorschläge zur Gegenfinanzierung für mehr Mittel für Bildung, Forschung und Innovationen von H. Androsch: "Bereits ein um ein Jahr späterer Pensionsantritt macht 1,7 Milliarden an Einsparungen aus. Gemeinsam mit der Rücknahme der Hackler-Regelung würden also rund 3,3Milliarden Euro mehr für Bildung, Forschung und Innovation zur Verfügung stehen." 

Austria Innovativ, 03/20011

H. Androsch spricht sich für einen EU-Finanzminister mit Rechten aus: "Nur alle EU-Länder miteinander stellen eine Kraft dar."

Vorarlberger Nachrichten, 08.09.2011

Statement zum 5. Geburtstag der Tageszeitung Österreich:

"Für eine lebendige Demokratie sind Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt unverzichtbar. Dabei kommt den Medien eine Schlüsselrolle zu. Deren Vielfalt ist wichtig, damit sich jeder einen möglichst großen Informationsüberblick verschaffen und eine fundierte eigene Meinung bilden kann. Österreich bietet Informationen in breitem Umfang an und hat mit einem neuen Stil in unserer Medienlandschaft neue Akzente gesetzt."

Österreich, 28.08.2011

H. Androsch bei den Salzburger Festspielen 2011 über Premierenbesuche: "Nicht wenige Premierengäste sind ja da, um gesehen zu werden. Ich nicht. Ich bin wegen der Kunst da."

Salzburger Nachrichten, 28.07.2011

Was ist Heimat? H. Androsch: "Als Kind erlebte ich mit, wie mein Großonkel, Bauer in Südmähren, von einer Stunde auf die andere Hof und Gut verlassen musste. Er baute sich im Waldviertel eine neue Existenz auf. Mein jüdischer Rufonkel war, als er am Isonzo kämpfte, für die Italiener ein "österreichisches", nach dem Einmarsch der Nazis in Österreich ein "jüdisches" und im englischen Internierungslager ein "deutsches Schwein". Kurz nach Kriegsende kehrte er nach Österreich zurück. Beide Männer und ihre engsten Angehörigen haben ihre letzte Ruhestätte in Österreich. Heimat ist wohl dort, wo man zur letzten Ruhe gelegt werden will."

Live. Das Starmagazin der Krone, 25.06.2011

Salzburger Festspielfreunde. Ich bin bei den "Freunden", weil die Salzburger Festspiele eine tragende Säule des österreichischen Kulturbetriebs und damit des österreichischen Kulturtourismus mit großer internationaler Ausstrahlung sind.

Festspielfreunde. Jubiläumsheft zu 50 Jahre Freunde. Juli 2011

H. Androsch zu Gehaltserhöhungen nur aufgrund des Alters bzw. der Betriebszugehörigkeit: "Das Senioritätsprinzip ist ein Widerspruch zu gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit!"

Kronen Zeitung, 25.06.2011

Rat für Jungpolitiker:"Zuerst unbedingt eine Berufsausbildung abschließen und dann einen zivilen Beruf ergreifen, um sich später in der Politik ein Mindestmaß an Unabhängigkeit bewahren zu können."

nöwi, 17/2011

H. Androsch zum Vorwurf, dass den Startschuss zum Schuldenmachen die SPÖ-Alleinregierung in den 1970er-Jahren gegeben hat: "Die Schulden sind später gemacht worden. 1999 hatte Österreich eine Staatssschuld von 133 Milliarden Euro - bis heute hat sich das inklusive ausgelagerter Schulden verdoppelt. Ich habe mit 25 Mrd. Euro übergeben.  Dafür hatten wir kaum Frührentner und nur 60.000 Arbeitslose. Heute sind es 300.000. Sich auf die 1970er auszureden, ist entweder frech oder dumm."

Die Presse, 11.06.2011

Die öffentliche Diskussion über Aufsichtsräte hat sich in Österreich jedenfalls immer durch besondere Unsachlichkeit ausgezeichnet. "Weil`s", brummt Androsch, "in Österreich Gruppen gibt, die den anderen sogar das Zahnweh neidig sind."

Kurier, 22.05.2011

"Wie die Gehrer 1995 Bildungsministerin geworden ist, hatte sie als Ziel, unter die ersten Fünf zu kommen. Das hat sie auch geschafft, aber von hinten."

Kronen Zeitung, 30.04.2011

Ist der neue Staatssekretär Kurz (24)  zu jung?

H. Androsch: "Alexander der Große war jünger. Alter ist kein Kriterium. Aber was haben wir von diesem Amt bei dieser menschenverachtenden Asylpolitik der letzten zehn Jahre?"

Österreich, 20.04.2011

H. Androsch:"Politische Tätigkeit beruht auf einem Mandat, mit dem das Volk die Politik beauftragt. Wenn wegen wechselseitiger Blockaden keine Umsetzung stattfindet, dann muss der Souverän, also jeder von uns, das stillstehende Schwungrad wieder in Bewegung setzen. Denn wenn nichts passiert, begehen wir kollektiven Selbstmord."

Format, 25.02.2011

H. Androsch: "Unsere Kinder sind nicht dümmer als die Kinder in anderen Ländern, sondern Opfer eines antiquierten Schulsystems".

New Business, 1/2011

Wie lautet Ihr Rezept für weitere Erfolge? H. Androsch: "Wenn wir auch im 21. Jahrhundert erfolgreich sein wollen, brauchen wir Innovationen, neue Produkte, neue Organisationsformen, neue Ideen. Innovationen setzen Forschung und bestens qualifizierte, engagierte Mitarbeiter voraus. Wissen gilt inzwischen als ein immer wichtiger werdender Rohstoff. Bildung bedeutet daher Zukunft."

Heute - Aktuell in den Tag, 16.02.2011

H. Androsch über B. Kreisky: "Er hat Österreich lebenswerter gemacht. Leider ist es zwischen Kreisky und mir nie zu einer Aussöhnung gekommen - er hat es nicht gewollt."

Österreich, 21.01.2011

Paul Lendvai über B. Kreisky und H. Androsch: "Tatsache ist, dass die fairsten und intelligentesten Kreisky-Wertungen von seinem verstoßenen Kronprinzen, dem heute so erfolgreichen H. Androsch stammen."

Der Standard, 13.01.2011

H. Androsch: "Unser Bildungssystem is das viertteuerste, aber das viertschlechteste beim Output".

Wann & Wo am Sonntag, 1/2011

H. Androsch: "Will Europa im 21. Jahrhundert nicht marginalisiert werden und in die Bedeutungslosigkeit absinken, müssen die politisch Verantwortlichen Foresight-ExpertInnen verstärkt in die Entscheidungsprozesse einbinden."

Tomorrow Today, 05/2010

Asien-Kenner H. Androsch: "Mir scheint, die Europäer haben es noch nicht verstanden, sie haben nicht erkannt, dass gerade vor unseren Augen (in Asien) eine neue Welt im Entstehen begriffen ist."

Kronen Zeitung, 13.11.2010

H. Androsch über den Einfluss von LH Pröll und der Beamtengewerkschaft GÖD: "Die Verniederösterreicherung und die Vergödung Österreichs ist eine Gefahr."

Kronen Zeitung, 23.10.2010

H. Androsch über Studiengebühren: "Die Unis können auch keine kostenlosen Wärmestuben sein, das ist ein Missverständnis, dazu ist das zu teuer."

Wiener Zeitung, 15.10.2010

H. Androsch bei der Eröffnung der Alpbacher Technologiegesprächen im Sommer 2010: "In Zeiten wie diesen kann es kein Zufall sein, wenn das Finanzministerium von der Himmelpfortgasse in die Hintere Zollamtsstraße übersiedelt."

Chemiereport.at - Das Branchenmagazin, 6/2010

H. Androsch über rot-blaue Zusammenarbeit in der Steiermark: "Nach 1945 mussten wir auch mit der ÖVP zusammenarbeiten, obwohl uns manche dieser Leute 1934 noch umgebracht haben."

Zur Zeit, 40/2010

Die Rechnung "weniger Überstunden - mehr Jobs" funktioniert in der Realität nicht. Man kann Marktgesetze nicht mittels politischer Kunstgriffe außer Kraft setzen. H. Androsch brachte es auf den Punkt: "Diese Rechnung funktioniert nur bei Vanilleeis - da lässt sich eine große Portion durch kleinere Kugeln auf mehrere Menschen aufteilen."

Tiroler Wirtschaft, 09.09.2010

H. Androsch über das traditionelle Wehklagen der Weinbauern: "Im Winter die Gfria, im Frühjahr ka Blia, im Sommer die Dürr und im Herbst zweng Gschirr."

Kronen Zeitung, 28.08.2010

H. Androsch erklärt mit einem Vergleich, warum es nichts bringt, gegen die "wenigen Reichen" vorzugehen: "Wann man die Lususautos wie Bentley usw. weggibt, dann stehen Sie immer noch im Stau."

Kronen Zeitung, 17.07.2010

H. Androsch: "Wir haben ein Dienstrecht im öffentlichen Bereich, das skandalös ist. Diese Privilegien!"

Kronen Zeitung, 03.07.2010

H. Androsch zur Wirtschaftslage: "Die Weltwirtschaft entwickelt sich durchaus günstig. Unklar ist, wie nachhaltig diese Entwicklung ist. Die Lage ist fragil. Aber Optimismus ist angemessen, weil "zu Tode gefürchtet" auch gestorben ist, für Halleluja ist aber noch kein Anlass."

Österreich, 03.07.2010

H. Androsch über den nach ihm benannten Weg in Hall in Tirol: "Es kommt selten vor, dass man als Namenspate bei einer Wegwidmung dabei sein kann."

Tiroler Woche, 25/2010

H. Androsch über die mangelnden Reformen im Bildungsbereich: "Sie werden mir recht geben, dass die Lehrergewerkschaft bei uns keine zukunftsträchtige, progressive Kraft ist."

Kronen Zeitung, 26.06.2010

H. Androsch: "Accounting is the language of the business".

Bildung aktuell, 06/2010

H. Androsch auf die Frage, wer WM-Meister wird: "Es wird jene Mannschaft gewinnen, die mehr Tore schießt als die andere."

Die Presse, 08.06.2010

H. Androsch zum Thema "Arbeiten wir zu wenig": "2014 werden mehr Leute in Pension gehen als in den Arbeitsprozess eingegliedert werden. Wir stecken vor den Zukunftsnotwendigkeiten den Kopf in den Sand."

Profil, 17.05.2010

H. Androsch: "Wieso man die Zweckbindung der Wohnbauförderung aufgehoben hat, damit Landesmusiklehrer eine Milliarde verjuxen, hat mir noch niemand erklären können."

Kronen Zeitung, 08.05.2010

H. Androsch: "Den Sirtaki-Touch gibt es auch in Österreichs Verwaltung, dort wo Reformen und Einsparungen längst überfällig sind."

Tiroler Tageszeitung, 05.05.2010

H. Androsch über die Beteiligung an der Bundespräsidentenwahl am 25.04.2010: "Ich rege mich über die Beteiligung nicht auf. In den USA wird der Präsident mit weniger als 50 Prozent Wahlbeteiligung gewählt."

Österreich, 26.04.2010

H. Androsch: "Bei der Forschung zu kürzen hieße die Zukunft verspielen."

Die Presse, 28.04.2010

H. Androsch zur Angst vor einer Inflation: "Für die nächsten Jahre sehe ich keine Inflationsgefahr. Akut ist aber die Gefahr einer weiter steigenden Arbeitslosigkeit, weil die Erholung noch nicht greift."

Vorarlberger Nachrichten, 19.04.2010

H. Androsch zur Debatte über neue Steuern: "Seit ein oder zwei Jahren herrscht in Österreich eine sadomasochistische Lust am Erfinden neuer Steuern.

Wirtschaftsnachrichten Donauraum, 04/2010

H. Androsch zum Comeback von Johannes Ditz bei der Kärntner Hypo: "Man muss sich ja nur einmal anschauen, was Ditz nicht schon alles gemacht hat. Und mit welchem Erfolg. Was ist denn vom einstigen Schüssel-Ditz-Kurs übrig geblieben? Ditz ist halt ein typischer Job-Hopper."

Trend, 4/2010

H. Androsch zur Frage, warum eine differenzierte Sicht auf das Management von Staatsausgaben wichtig ist: "Es geht weniger darum, wie hoch die Ausgaben eines Staates sind - als vielmehr darum, wofür sie verwendet werden. Auch im privaten Bereich macht es nun einmal einen gewaltigen Unterschied, ob ich Geld für eine einmalige Luxusreise ausgebe, also verkonsumiere, oder ob ich meinen Kindern eine gute Ausbildung bezahle. Das ist bei Staatsausgaben nicht anders. Während meiner Zeit als Finanzminister in den siebziger Jahres des vorigen Jahrhunderts habe ich diesem Grundsatz entsprechend gehandelt und stets versucht, staatlich zu investieren statt öffentliches Geld zu verplempern."

Profil, 29.03.2010

H. Androsch zur fehlenden Bereitschaft, in Österreich etwas zu ändern: "Es gibt Lösungen, die aber in den Schubladen liegen. Das ist der Terror des Status quo. Man darf sich vor dem Wähler nicht fürchten, man muss ihm aber auch die Komplexität der Dinge erklären und wie alles zusammenhängt. Dann kann man alles ändern. Daran glaube ich ganz fest."

Tips Wels,7/2010

"Wenn einen alle mögen, dann muss man was falsch machen."

Kronen Zeitung, 14.02.2010

 

H. Androsch zur Verschuldung und Budgetreform: "Es geht nicht darum, Schulden abzustoßen, sondern sie in Relation zu bringen.Die öffentlichen Haushalte müssen wieder dahin kommen, dass der Zinsaufwand weniger wächst als die Steuereinnahmen. Derzeit ist es eklatant umgekehrt." Die Einkommens- und Lohnsteuer ist in Österreich zu hoch angesetzt. " Die Krise ist aber der ungeeignetste Moment, dagegen etwas zu unternehmen. Den Faktor Arbeit zu entlasten, ginge zu Lasten des Wohlfahrtsstaates."

Kronen Zeitung Kärnten, 11.02.2010

H. Androsch zu Arbeitslosigkeit und Budgetkonsolidierung: 

 

"Die Aufgabe, die hochdefizitären öffentlichen Haushalte wieder ins Lot zu bringen, wird zum Hochseilakt: Zur Ankurbelung der Wirtschaft muss das Gaspedal bedient werden, aber wegen der Budget-Konsolidierung muss man zugleich auf die Bremse steigen!"

 

"Manche werden das nicht durchstehen, aber die es schaffen dann gestärkt daraus hervorgehen."

 

"Die Gefahr bei den öffentlichen Haushalten sehe ich nicht darin, dass die Defizite explodieren, sondern die Schulden. Diese wieder abzubauen wird uns mindestens 10 Jahre beschäftigen."

 

Zum Ausspruch Kreiskys, die Schulden würden ihm nicht so große Sorgen machen, wie die Arbeitslosen: "Man muss sich anschauen, wie sich die Verhältnisse seit damals geändert haben. Seinerzeit hatten wir 60.000 Arbeitslose bei 15 Milliarden Schulden, heute sind 400.000 ohne Job und die Schulden auf 210 Milliarden Euro explodiert."

 

Zu den Maßnahmen des Arbeits-Markt-Service: "Die Effizienz der vielen Umschulungen ist im Verhältnis zu den Kosten sehr gering."

 

H. Androsch bei einem Vortrag auf Einladung des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes in Wels, 09.02.2010

 

H. Androsch zum Ankauf von Daten von Steuersündern:

 

"Ich halte das für sehr bedenklich und hätte so etwas nie gemacht. Die Formel Unrecht + Unrecht = Recht geht nicht auf, es kommt da vielmehr nichts Anderes als doppeltes Unrecht heraus."

 

H. Androsch bei einem Vortrag auf Einladung des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes in Wels, 09.02.2010

H. Androsch plädiert dafür, Faymann nicht zu schnell abzuschreiben: "Hans Krankl wurde auch viel kritisiert - und dann hat er entscheidende Tore geschossen. Auch in der Beurteilung von Faymann ist längerer Atem gefragt."

Profil, 23.11.2009 (Titelstory: Ein Jahr Bundeskanzler Werner Faymann)

H. Androsch: "Ich bin sofort für eine Reichensteuer - aber nur dann, wenn es nur noch Reiche gibt..."

Gegen den Unsinn einer Reichensteuer in Österreich argumentierte H. Androsch wie folgt: Bei uns gibt es 4,3 Millionen PKW's, selbst wenn man die tausend Rolls-Royce, Maibachs etc. mit 100% Steuer belasten würde, so würde dies fiskalisch überhaupt nichts bringen.

Gewinn, 11/2009

"Wenn die Summe der Sozialleistungen in Österreich bereits 30 Prozent des BIP ausmacht,wie kann man dann von sozialer Kälte sprechen?"

Der Versicherungsmakler, 10/2009

H. Androsch auf die Frage, was er im Leben noch erreichen möchte: "Alt werden und gesund sterben und auf diesem Weg einen sinnvollen Beitrag nicht nur für mich und meine Familie, sondern auch für meine Umwelt und die Gemeinschaft zu leisten."

a3. Euro, 2. Juli 2009

H. Androsch: "Wenn im 19. Jahrhundert beim Bau der Eisenbahn so vorgegangen worden wäre wie heute beim Ausbau der Wasserkraft in Österreich, hätten wir wohl kein Eisenbahnnetz."

Wirtschaftsblatt, 02.07.2009

"In ganz Euroa wurde es verabsäumt, eine überzeugende Perspektive für die Zukunft zu präsentieren."

Kärntner Tageszeitung, 23.06.2009

"Ich kann vor einer Verstaatlichung wie in den 70er Jahren nur warnen. Danach war das Geld weg und die Arbeitsplätze."

Kronen Zeitung Gesamtausgabe, 20.06.2009

H. Androsch über die neuen Ideen betreffend Vermögenssteuern: "Verluste gerecht verteilen und davon schlecht leben."

Kronen Zeitung Gesamtausgabe, 13.06.2009

H. Androsch: "Die wirtschaftliche Krise kann man nicht mit steuerlichem Robin Hoodismus lösen."

NÖN Gesamtausgabe, 02.06.2009

H. Androsch zum EU-Wahlkampf der FPÖ: "Solche Dummheiten und Unflätigkeiten passen nur auf den Heumarkt. Das politische Gegenüber darf dafür kein Vakuum wie jetzt bieten."

Format, 29.05.2009

"An Forschung und Entwicklung zu sparen ist konjunkturpolitisch falsch. Ein Konjunkturpaket III muss das Budget aufstocken."

Format, 22.05.2009

H. Androsch gab auf die Frage: "Wie beurteilen Sie die Krisenperformance der deutschen Kanzlerin?" zur Antwort: "Wenn die Wirtschaft  um 6% schrumpft, steigt die Arbeitslosigkeit. Das ist nicht ihre Verantwortung, sondern ihr Problem. Es besteht daher auch kein Anlass für eine Bewertung wie bei einer Eislaufkür."

Österreich, 24.04.2009

H. Androsch als österreichischer Regierungskommissär für die Expo 2010 in Shanghai bei der Vertragsunterzeichnung: "Das ist die erste Expo des Globalisierungszeitalters und die erste der globalen Krise. Sie steht auch im Zeichen des Suchens nach anderen Formen des Wirtschaftens." 

Kronen Zeitung, 04.04.2009

H. Androsch zu den Spionage-Vorwürfen gegenüber den 2008 verstorbenen Wiener Altbürgermeister Helmut Zilk und dem Vorschlag, eine Untersuchungskommission einzusetzen: "Da können wir über Mayerling auch noch eine Kommission einsetzen. Am besten, wir gehen gleich zu den Babenbergern zurück."

Kurier, 28.03.2009

H. Androsch zum Thema Lesen: "Lesen ist ein Abenteuer im Kopf", aber ebenso unverzichtbare geistige Nahrung. Meine Leidenschaft für Bücher rührt bereits aus der Kindheit, und ohne meine vielen Bücher kann ich mir mein Leben nicht vorstellen: in meiner Bibliothek bilden die Themen Geschichte und Wirtschaft die Schwerpunkte. Ein Buch, das ich immer wieder zur Hand nehme, ist Goethes Faust. Wie aktuell dieses Werk nach wie vor ist, zeigen etwa die Parallelen, die sich aus Faust II zur derzeitigen Finanzkrise ziehen lassen."

Bücher-Magazin "Buchliebling" 2009

"Wir importieren Atomstrom sogar aus Temelin, nur im eigenen Land wollen wir sie nicht haben. Weil wir Schildbürger und Heuchler sind."

Kleine Zeitung, 13.01.2009

"Suderer, um ein aktuelles Wort zu verwenden, wird es immer geben."

Economy, 19.12.2008

H. Androsch zur Finanzkrise: "Einen Flächenbrand kann man nicht mit Spritzpistolen bekämpfen, da muss die Feuerwehr her!"

Industrie. Technik + Wirtschaft, 12/2008

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"Die Finanzkrise ist Resultat eines Paktes der Geldwirtschaft mit Gier, Arroganz und Dummheit."

Kärntner Tageszeitung, 19.10.2008

"Mich hat Müßiggang stets gelangweilt."

Society, 02/2008

"Die Politik muss den Terror des Status quo endlich überwinden."

H. Androsch über die Reformunwilligkeit der österreichischen Bildungspolitik.

Report Plus, 08/2008

"Was wäre vor 2000 Jahren passiert, wenn der Paulus eine Umfrage gemacht hätte oder gar eine Agentur beauftragt hätte?"

Medianet, 17.09.2008 (www.zitate.at)

"Der Mensch muss mehr sein als nur eine Kostenstelle."

Murtaler Zeitung, 14.08.2008

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"MIT in den USA und AIT in Österreich.", H. Androsch zum Neustart in Seibersdorf und zum neuen Namen "Austrian Institute of Technologies", wobei die Assoziationen zur bekanntesten universitären Forschungseinrichtung der Welt, dem MIT "Massachusetts Institute of Technology" beabsichtigt sind.

Format, 14.08.2008

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Herschenken kann man die AUA auch noch nach der Wahl.

H. Androsch, Industrieller und Berater des designierten SPÖ-Chefs Werner Faymann spricht sich in Ö1 gegen einen unüberlegten Privatisierungsauftrag aus.

Profil, 04.08.2008

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"Das Budget ist das Schicksalsbuch der Nation."

Kronen Zeitung, 26.07.2008

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Wörtlich genommen. Hannes Androsch über die Gehälter mancher Manager: "Das Teuerste ist die Mittelmäßigkeit."

Freiheit - Das Arbeitnehmer-Magazin, 07/2008

"Wenn man ins Schwimmbecken springt, sollte man vorher schauen, ob ein Wasser drin ist."

Kronen Zeitung, 19.07.2008

"Überall wird ein bisserl herumgepritschelt, aber nichts wist wirklich gegossen." H. Androsch über die ineffiziente Steuer- und Wirtschaftspolitik in Österreich.

Kronen Zeitung, 12.07.2008

"Soziale Wärme braucht auch einen Ofen, aus dem diese Wärme kommt. Was wir nicht erwirtschaften, können wir nicht verteilen. Die beste Sozialpolitik ist eine gute Wirtschaftspolitik."

Raiffeisenzeitung, 10.07.2008

"Wirtschaftspolitik ist zu 50 Prozent Psychologie - ich streite nicht um den Prozentsatz".

Kronen Zeitung, 21.06.2008

"Ich habe 1971 die AUA gerettet für Österreich, saniert und dann hat sie zwanzig Jahre Gewinne gemacht. Die ÖIAG-Politik seit 2000 war falsch. Jetzt sind wir am Weg in Richtung Alitalia, und das brauchen wir am allerwenigsten."

Travel Express, 04.06.2008

"Das Teuerste ist die Mittelmäßigkeit."

Der Industrielle Hannes Androsch zum Thema hohe Managergehälter. Salzburger Nachrichten, 19.05.2008

"Der Wohlfahrtsstaat muss effizienter werden und nicht viel zu viel Geld ohne die entsprechende Wirkung im Gießkannenprinzip verteilen."

Vorarlberger Wirtschaft, 03/2008

"Ich habe die Familie versorgt: Ich konnte ihnen aufs Pferd helfen, reiten müssen sie selbst."

Kärntner Tageszeitung, 04.05.2008

"Ich wollte nie Kanzler werden, niemals. Mir war klar, dass jeder nach Kreisky scheitern würde."

Androsch, dem Ende der 70er Jahre im "Krieg" mit Kreisky Ambitionen auf den Kanzlersessel nachgesagt worden sind.

Kronen Zeitung, 13.04.2008

H. Androsch zum Verschwinden der CA: "Irrsinn, der beste Bankenname in Ost- und Mitteleuropa wird aufgegeben." Als Bawag-Aufsichtsrat hat Androsch eine Idee: "Ich will die Marke Creditanstalt für die Bawag."

Kleine Zeitung, 01.04.2008

"Absurd ist, dass diese Regierung beschlossen hat, die Legislaturperiode auf fünf Jahre zu verlängern, und nach einem Jahr ist von Neuwahlen die Rede."

Kurier, 31.03.2008

"Die Tatsache, dass die Wirtschaftsforscher ihre Prognosen auf Zehntelprozent genau angeben, zeigt, dass sie Humor haben."

Salzburger Nachrichten, 29.03.2008

"Ich arbeite nicht mehr, ich bin tätig. Eigentlich müsste ich nichts mehr tun."

Kärntner Tageszeitung, 27.03.2008

"Ich maße mir nicht an, zu sagen, wer der nächste Präsident wird. Sicher ist derzeit aber eines: In den USA ist ein tief greifender Wandel notwendig. Und ich vertraue auf die Wandlungsfähigkeit der Amerikaner, die sie ja immer bewiesen haben. Die Exzesse der Bush-Administration waren ein Desaster."

News, 07.02.2008

"Die Tatsache, dass die Wirtschaftsforscher ihre Prognosen auf Zehntel Prozent genau angeben, zeigt, dass sie Sinn für Humor haben."

Medianet, 06.02.2008

"Rein wahlarithmetisch sind sie aneinander gebunden wie eine Moskauer Pyramide. Das sind bekanntlich zwei Betrunkene, die nicht stürzen, weil sie sich gegenseitig stützen."

Hannes Androsch über die Große Koalition.

Wiener Zeitung, 02.02.2008

"Ich finde das völlig abstrus. So eine Maßnahme käme einer Enteignung gleich. Spitzensportler oder Künstler würden sich schön bedanken, wenn auf ihrem Gehaltszettel viel weniger übrig bliebe."

Hannes Androsch zum Vorschlag, Top-Verdiener mit 80 % zu besteuern.

Österreich, 29.01.2008

"Bei uns wird so lange weitergewurstelt, bis uns nichts mehr gehört. Das Bankwesen ist das beste Beispiel. Die Hälfte ist ohne Grund ins Ausland gewandert."

Sonntags Rundschau Linz, 13.01.2008

Auf die Frage: "Sparen Sie?" meint Hannes Androsch aus Anlass des Weltspartages: "Dazu muss man erst einmal das Wort definieren. Wenn sparen heißt, nicht die ganze Ernte zu verbrauchen, sondern genügend für die Aussaat zur neuen Ernte zurückzubehalten, dann ist das sinnvoll. Sparen nur als Konsumverzicht, wie ein Eichkatzerl und dann die Sachen nicht mehr finden, das ist Idiotie. Zusammenfassend: Wer nicht sät, kann nicht ernten. Wer nicht spart, kann nicht säen."

Kurier 30.10.2007

"Sentimentalitäten kann man sich im Geschäftsleben sparen. Das ist etwas für den Friedhof oder Familienfeiern." Hannes Androsch auf die Frage, ob es ihm leid tut, FACC verkaufen zu müssen.

WirtschaftsBlatt 10.10.2007

"Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatleben. Das Recht auf Privatleben gilt für öffentliche Personen jeder Art, auch wenn diese damit Propaganda machen, sei es nun scheinheilige oder aufreizende. Diese Grenze ist als Menschenrecht zu respektieren, und zwar so lange, als das Privatleben nicht möglicherweise die öffentliche Aufgabe einer Person behindert."

LiVe-Heute das Beste der Woche 23.03.2007

Über das Salzen: "Ich bin ein Genießer. Und ich bin froh, keine salzlose Diät einhalten zu müssen. Salz gehört zu unserer Nahrung. Aber wie bei vielen anderen Dingen, kommt es auch beim Salz auf die richtige Dosis an."

Medizin populär 01.03.2007

"Ich habe meine politische Karriere nicht geplant. Weder in der Sandkiste noch im Schwimmbad. Eigentlich wollte ich nur zu Daimler-Benz nach Stuttgart."

Kleine Zeitung 13.02.2007

"Finanzminister zu sein ist unpopulär. Da muss die Partei dafür sorgen, dass man populär sein kann."

Kleine Zeitung 13.02.2007

"Alfred Worm habe ich erstmals als journalistische Speerspitze jener politischen Justiz kennen gelernt, die Kreisky und Mock auf mich angesetzt hatten, um mich aus der Politik zu entfernen. Der Kriminalfall rund um das Wiener AKH wurde damals von ihm als politischer Skandal dargestellt, der er nicht war. Das wurde auch ganz klar in drei AKH-Prozessen widerlegt. Worm hat das eingesehen und es später auch in NEWS so publiziert. Er ist sogar extra nach London gereist, um ein Interview mit mir zu führen. Dabei hat er bekannt, dass die Anschuldigungen gegen mich eine von A bis Z getürkte Aktion und ein Akt politischer Justiz waren. Worm war ein Mensch, der Fehler einsehen und eingestehen konnte. Wir hatten Gelegenheit uns auszusprechen, und so sind wir jetzt in Frieden geschieden."

News 08.02.2007

"Im Machtkampf, den Kreisky und Mock gegen mich führten, war Alfred Worm die journalistische Speerspitze. Er hat beim AKH einen Kriminalfall richtig aufgedeckt, aber der politische Skandal, den er daraus machte, auch gegen mich, wurde in drei Prozessen widerlegt. Alfred Worm hat mir später privat nie widersprochen, dass die Prozesse gegen mich politisch getürkt waren. Wir sind also nach allen Bitterkeiten meinerseits im Frieden geschieden. Er ist vor der Zeit gestorben."

Österreich 06.02.2007

"Das ist ja eine VP-Regierung mit einem SP-Kanzler darunter."

Hannes Androsch zur Ressortverteilung der Regierung Gusenbauer. Oberösterreichische Nachrichten 09.01.2007

"Dieser Tag ist für mich nicht ohne Sentiment. Immerhin wurde diese Bank von Karl Renner gegründet. Und ich bin davon überzeugt, dass mein väterlicher Freund Anton Benya mit dem einverstanden wäre, was wir jetzt tun."

Bei der Pressekonferenz zum Verkauf der Bawag am 15.12.2006

"Wir haben in Österreich seit dem Jahr 2000 die wachstumsschwächste Periode erlebt, mit Rekordarbeitslosigkeit und tickenden Zeitbomben bei der Verschuldung bei den Bundesbahnen oder der Asfinag."

Hannes Androsch zur Bilanz der Amtszeit von Finanzminister Karl-Heinz Grasser

Profil 04.12.2006

"Es kann nicht nur Haudegen geben." 

Für den Job des Mediators der Nation hält auch Androsch Bundespräsident Heinz Fischer für prädestiniert.

Falter 45/2006

"Schüssel darf nicht glauben, dass er bei Neuwahlen das Ergebnis korrigieren kann. Wenn die ÖVP noch länger in beleidigter Trotzhaltung und Blockadehaltung verweilt, empfehle ich, dass eine Minderheitsregierung gebildet wird."

Kleine Zeitung 07.11.2006

"Es muss klar sein, dass die SPÖ die Wahlen nicht gewonnen, sondern die ÖVP sie verloren hat."
Kronen Zeitung, 23.10.06

Raidl: "Ich rate der ÖVP ja immer, mehr den Dr. Androsch zu zitieren."

Androsch: "Aber bitte in allen Punkten."

Der nach der Wahl Talk. Format, 20.10.2006

"So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig."

Profil 11.09.2006

"Nach einem guten Geschäft ohne Risiko wird oft gefragt, aber es ist noch nicht erfunden."

Kronen Zeitung 02.09.2006

"Die SPÖ soll die Prinzipien der Leistung und Effizienz mit jenen der Mitmenschlichkeit und Solidarität vereinigen."
Falter 12.07.2006

"Deutungshoheit über Geschichte hat niemand alleine.

Jeder kann trachten, ein Stück davon zu erwerben.

Das ist jedenfalls mein Bemühen."

Profil, Ein Mann macht Geschichte, 14.04.2006

"Wenn wir so wenig Bürokratie hätten wie die EU, müssten wir zwei Drittel
unserer Beamten einsparen"
(Vorarlberger Wirtschaft 2006/01)
"Bis jetzt konnte mir noch niemand den Sinn des Hauptverbandes erklären, weil die Krankenkassen
machen ja ohnehin, was sie wollen"
Bei der Jahrestagung des Verbandes der Ärztlichen Direktoren und Primarärzte Österreichs
Ärzte Krone 13.01.2006
"Wir haben einen Wohlfahrtsstaat angepeilt und einen Versorgungsstaat errichtet."
(Kronen Zeitung 31.12.2005)
"Wir haben nichts beschönigt und nichts beknirscht.
(Bei der Finissage zur von ihm initiierten Ausstellung "Das neue Österreich" am 12.12.2005)
"Die Deutschen können gar nicht so schlecht sein, wie sie depressiv sind"
Klub der Wirtschaftsjournalisten am 3. Mai 2005
Über den Föderalismus in Österreich
"Früher war ein Ministerialrat im Verkehrsministerium für die Anmeldung
von Booten und Yachten zuständig. Das wurde verländert.
Jetzt kümmern sich neun Hofräte samt Sekretariaten darum."
Salzburger Nachrichten, 21.02.2005
Friede durch Wohlstand
Der Standard 27.05.2004 (3,75 MB)

"In Afghanistan ist alles unter Kontrolle?
Keine Rede davon! Kabul ist unter Kontrolle,
aber das haben die Russen auch gehabt."
„Die Deutschen haben sich zuerst in den Größenwahnsinn geredet
und jetzt ins Unglück. Da gibt es eine Neigung zu Manisch-Depressiven."
(Kronen Zeitung, 15.05.2004)
„Der Koralmtunnel wird gebaut, um die europäischen Metropolen
Klagenfurt und Graz zu verbinden."
Hannes Androsch beim Club der Wirtschaftspublizisten am 6.5.2004
im Anschluss an sein Statement zugunsten des Baues Semmering-Basis-Tunnel
für die Bahn in Ergänzung zu dem bereits in Bau befindlichen Straßentunnel.
(Kurier, 9.5.2004)
„Innerhalb einer Gemeinschaft kann man nicht neutral sein und nur die Rosinen picken.
Die Neutralität ist ein Stück positiv besetztes österreichisches Selbstverständnis,
deshalb traut man sich nicht, sie abzuschaffen. Aber das ist gar nicht nötig,
de facto gibt es die Neutralität gar nicht mehr."
(Statement im „Profil", 15.12.03 zur politischen Diskussion um die
Sinnhaftigkeit der Beibehaltung der Neutralität in Österreich)
„Wirtschaftspolitik ist zu 50 Prozent Psychologie -
ich streite nicht um den Prozentsatz."
„Bei den Wörtern ‚Sparen' und ‚Reformen' sollte man Schutzmaßnahmen
gegen den gezielten Missbrauch einführen." (Kronen Zeitung, 1.11.03)
In Anspielung an die von der ÖVP-FPÖ Bundesregierung besonders
häufig verwendeten Begriffe
„Das Budget ist das Schicksalsbuch der Nation."
„Neben meinem vollen, und wie man sagt nicht ganz erfolglosen,
Einsatz in meinen verschiedenen Aufgabenbereichen habe ich nie prätendiert,
das Gelübde der Armut und Keuschheit abgelegt zu haben sowie
in Sack und Asche herumzulaufen." (Interview für „Wiener" April 2000)
„Mein Herz schlägt zwar klarerweise links,
aber mein Portemonnaie muss bei mir immer rechts sein."